15 September 2013

obstler


Den ganzen Sommer habe ich es nicht in den Garten meiner Eltern geschafft. Dabei ist er so traumhaft schön. Ein Teich, neu angelegt damals von drei Generationen auf einer Bank bewundert - Oma, Mama, ich. Den Hund zum reinspringen verführt, sich zum Kaulquappenparadies entwickelt und selbst Flugenten angezogen. Der Rasen so abschüssig, das Rodeln nahezu in der Scheibe endend, die Bälle rollten und das Mähen ein Kraftakt für sich. Die Terrasse, Natursteinbemauert, Schmetterlingsbaumgesäumt und gemütlich bestuhlt. Jetzt war ich endlich einmal wieder dort. Es ist Herbst. Herbstanfang. Noch blüht der Rest. Leicht verblasste Hortensien, letzte Rosen, Dritte-Jaherszeit-Topfpflanzen. Und etwas komplett neues galt es zu entdecken. Einen Mirabellenbaum. Überraschung. Erstmalig Früchte tragend. Unzählige Früchte. Viele schon auf dem Boden, Dutzende noch an den Zweigen. 






Ich habe natürlich eine Menge mitbekommen, und auch die anderen gilt es zu verwenden. Nun endet mein Wissen um die Mirabelle beim Obstler der letzten Skifreizeit. Kuchen / Marmelade / Kompott / Tartes? Herzhaftes / Bruschetta mit Süßem drauf / Zu Gnocchi mit Speck? In die Soße / À la Feigensenf?  Wer rät zu was? Eure Rezeptvorschläge - Verweise - Favoriten und Geschichten rund um die Mirabelle - ich bin gespannt. Sehr sogar.






Kommentare:

  1. Oh ich liebe Mirabellen. Sie einfach so zu essen – wunderbar!
    Ich glaube, hätte ich so viele würde ich einfach einfrieren für kommende Ideen (gut Ding will Weile haben) und erstmal ganz viel Marmelade daraus machen. Einfach, aber gut.

    LG!

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  2. Leider habe ich keine Mirabellen-Geschichten. Aber beim Stichwort "Kaulquappenparadies"...da werden Erinnerungen wach :) Danke dafür!

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