14 April 2013

zwischen zeichenwahn und maltherapie












































































Ich bin Sachiko Umotos Aufruf gefolgt. Nachdem meine Zeichenbegabung im frühen Expressionismus (d.h. saisonale Bilder als Kind, abwechselnd gelbe Insel mit Palmen und einem mit Dampfwölkchen versehenen Schiff(-sschornstein) oder aber Tannenbäume mit/ohne Kerzen und Unmengen an Geschenken drunter) ihr Ende fand und ich seitdem mit Stift und Pinsel eher auf surrealistischen Abwegen wandere und auch unabhängig vom Gegenstand auch nicht-architektonisches der Grundauffassung des Minimalismus und Bauhaus-Stils unterwerfe, habe ich mich ans Zeichnen von Tieren gewagt. In der Buchreihe   'illustration school' stehen 'cute animals', 'happy people' oder aber 'plants and small creatures' zur Auswahl und die Bücher kommen so unglaublich liebevoll illustriert und textlich durch wundervolle Schritt-für-Schritt-Anleitungen daher. Das Gesicht des Hundes startet man mit "einem Stück Tofu und zwei Sesam-Körnern", etliche Spezies werden mit diversen Arten von Mimik versehen (glücklich/schlafend/wütend/friedfertig) und nebenbei werden die typischen Eigenschaften der Tiere beschrieben und zeichnend auf den Punkt gebracht, so dass ich gleich loszeichnen musste. Und auch wenn der Panda auf den ersten Blick vermutlich keinen Picasso erahnen lässt, so hättet ihr mal den Ameisenbären, den Maulwurf unter Tage oder aber den Seehund mit Ball sehen sollen. Es wird!


Kommentare:

  1. haha, wie ich deine einleitung mag - so witzig. frohe zeichenausflüge in die fauna dir (ach, da bin ich gern mit dem bleistift als jagdinstrument); die begleitung dorthin klingt ja sehr nett.
    liebe grüße von ulma

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  2. ha! da habe ich auch eines von... allerdings über blumen glaube ich.. ich muss es unbedingt mal wieder raussuchen!
    danke für das erinnern!
    mint-grüße!

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